Unterwegs im Weltdorf…

„Es gibt viele Weltstädte, aber nur ein Weltdorf!“ Dieses Zitat des bekannten Künstlers Fritz Mackensen wird in Worpswede auch heute noch gerne angeführt, wenn es um die Bedeutung des Künstlerortes geht. Am vergangenen Samstag, dem bislang heißesten Tag des Jahres, haben Bremer Alte Herren und Aktive  – auf Einladung der Örtlichen Vereinigung Verden – das Künstlerdorf vor den Toren Bremens erkundet.

Aktivitas vor Käseglocke

Bbr. Fuhrmeister und Bbr. Lambeck mit Vertretern der Bremer Aktivitas vor der „Käseglocke“ in Worpswede

Der ÖV-Vorsitzende Bbr. Fuhrmeister hatte den Ausflug hervorragend organisiert und Bbr. Lambeck führte die Gruppe kenntnisreich durch den Ort. Die Höfe der Torfbauern, um die herum  Worpswede gegründet wurde, die Kirche und das Grab von Paula Modersohn-Becker, das berühmte Rundhaus „Käseglocke“ und das „Cafe verrückt“ waren nur einige Stationen der interessanten Führung. Anschließend empfing uns Bbr. Dr. Meier bei Kaffee und Kuchen auf seinem Worpsweder Hof. Großartig, was er mit seiner Frau dort in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Trotz allgemeiner Hitze-Erschöpfung wurde danach noch auf dem Hermann-Ehlers-Haus gegrillt und der feuchtfröhliche Abend dauerte noch bis 2 Uhr morgens.

„Auf der Spur des Bösen…“

Patrick Zweerink und Axel Petermann

Senior Patrick Zweerink mit Profiler Axel Petermann (re.)

Axel Petermann ist der wohl bekannteste lebende Kriminalpolizist Deutschlands: Als Fallanalyst gehörte er zu den ersten Polizisten, die in Deutschland nach FBI-Methoden gearbeitet haben. Er versuchte Mörder und ihre Taten zu verstehen, um Täterprofile anzufertigen – „Profiler“ nennt man ihn seitdem. Über seine Arbeit und spannendsten Fälle referierte Petermann am 20. November beim gut besuchten Hanseatischen Gespräch des VDSt zu Bremen auf dem Hermann-Ehlers-Haus. Mehr lesen Sie >>> hier

Bbr. Hermann Ehlers – Baumeister der Zukunft

Heute jährt sich der Tod von Hermann Ehlers zum sechzigsten Mal. Das Leben des großen Parlamentariers und VDSters erinnert uns noch heute an unsere Pflicht als Bürger: den demokratischen Staat zu tragen und mitzugestalten. Eine Würdigung von Bundesbruder Dieter Gutekunst.

Bbr. Hemann Ehlers

Dr. Hermann Ehlers, norddeutscher VDSter, CDU-Politiker, Bundestagspräsident

Bundesbruder Hermann Ehlers (VDSt Berlin) arbeitete unermüdlich an der sich selbst gestellten Aufgabe, dem deutschen Volk den demokratischen Staatsgedanken nahezubringen. Völlig überraschend erlag er am 29. Oktober 1954, nur fünfzigjährig, einer Blutvergiftung. Bundespräsident Theodor Heuss drückte in seiner Trauerrede im Deutschen Bundestag am 2. November 1954 aus, was viele Deutsche in West und Ost empfanden: „Hier wurde dem Vaterland eine Kraft geraubt, die berufen war und sich auch berufen wusste, ein Baumeister der deutschen Zukunft zu werden“.

Hermann Ehlers wurde am 1. Oktober 1904 geboren. Sein evangelisches Elternhaus war monarchistisch eingestellt. Ehlers studierte an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin Rechtswissenschaften. Im Wintersemester 1923 trat er in den Verein Deutscher Studenten Berlin ein. Von 1931 an arbeitete er als Justiziar der Verwaltung der Evangelischen Kirche der Altpreussischen Union und auf anderen kirchlichen Posten. 1937 wurde er wegen „Aufforderung zum Ungehorsam gegen staatliche Anordnungen“ von der Gestapo verhaftet und zwei Wochen lang in Haft gehalten. Von 1940 bis zum Kriegsende war Ehlers Soldat bei der Flugabwehr in Hamburg.

Bei der ersten Bundestagswahl 1949 zog Ehlers über die Landesliste Niedersachsen für die CDU in den Bundestag ein, bei der zweiten Wahl 1953 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Delmenhorst-Wesermarsch. Am 19. Oktober 1950 wählte der Bundestag den Abgeordneten Hermann Ehlers als Nachfolger des zurückgetretenen Erich Köhler zum Präsidenten des Deutschen Bundestags. 1953 wurde Ehlers mit 467 von 487 Stimmen im Amt bestätigt; das war das beste Ergebnis bei der Wahl eines Bundestagspräsidenten.

Der Weser Report berichtete am 10. März 1999 über die Einweihung des Verbindungshauses des VDSt zu Bremen

Der Weser Report berichtete am 10. März 1999 über die Einweihung des Hermann-Ehlers-Verbindungshauses des VDSt zu Bremen

Der VDSt zu Bremen hat sein im Jahr 1999 eingeweihtes Verbindungshaus nach diesem bekannten und beliebten Politiker und VDSter aus Norddeutschland benannt. Wir fühlen uns seinem Erbe verpflichtet.

Heute: 15 Jahre Hermann-Ehlers-Haus!

Verbindungshaus des VDSt zu Bremen in Horn-Lehe

Jubiläum: 15 Jahre Hermann-Ehlers-Haus des VDSt zu Bremen

Heute feiert der VDSt zu Bremen „15 Jahre Hermann-Ehlers-Haus“. Am 6. März 1999 weihten wir unser Verbindungshaus in Horn-Lehe feierlich ein. „So hatten wir bereits sechs Jahre nach Gründung unserer Verbindung ein eigenes Haus – ein großer Glücksfall für unseren aufstrebenden Bund. Eine tolle Leistung unserer Alten Herren!“, erinnert sich der damalige Senior Bastian Behrens.

Bereits im Jahr 1995 hatte Jutta Logemann-Ehlers dem Heimverein die Erlaubnis erteilt, das zukünftige Haus des VDSt Bremen nach ihrem verstorbenen Gatten, dem prominenten Politiker und VDSter Hermann Ehlers, zu benennen. Am 16. Juni 1998 fand die Grundsteinlegung des „Hermann-Ehlers-Hauses“ statt. Der VDSt weihte das neu errichtete Haus am 6. März 1999 mit einem Empfang und einem Kommers unter Anwesenheit von über 120 Bundesbrüdern und Gästen ein.

Lesen Sie hier:

>>> eine Meldung im Bremer Anzeiger über die Errichtung des Hauses

>>> einen Bericht im Weser Report über die Einweihung des Hauses