Unterwegs im Weltdorf…

„Es gibt viele Weltstädte, aber nur ein Weltdorf!“ Dieses Zitat des bekannten Künstlers Fritz Mackensen wird in Worpswede auch heute noch gerne angeführt, wenn es um die Bedeutung des Künstlerortes geht. Am vergangenen Samstag, dem bislang heißesten Tag des Jahres, haben Bremer Alte Herren und Aktive  – auf Einladung der Örtlichen Vereinigung Verden – das Künstlerdorf vor den Toren Bremens erkundet.

Aktivitas vor Käseglocke

Der ÖV-Vorsitzende Bbr. Fuhrmeister hatte den Ausflug hervorragend organisiert und Bbr. Lambeck führte die Gruppe kenntnisreich durch den Ort. Die Höfe der Torfbauern, um die herum  Worpswede gegründet wurde, die Kirche und das Grab von Paula Modersohn-Becker, das berühmte Rundhaus „Käseglocke“ und das „Cafe verrückt“ waren nur einige Stationen der interessanten Führung. Anschließend empfing uns Bbr. Dr. Meier bei Kaffee und Kuchen auf seinem Worpsweder Hof. Großartig, was er mit seiner Frau dort in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Trotz allgemeiner Hitze-Erschöpfung wurde danach noch auf dem Hermann-Ehlers-Haus gegrillt und der feuchtfröhliche Abend dauerte noch bis 2 Uhr morgens.

Dr. Denis Pineda: „An der Ebola-Front…“

Die Hanseatischen Gespräche im Sommersemester: Am Donnerstag, 2. Juli, wird Dr. Denis Pineda um 20 Uhr auf unserem Haus über seinen Einsatz „An der Ebola-Front …“ in Westafrika berichten, einen Film zeigen und anschließend mit den Teilnehmern diskutieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Getränke sind an der Hausbar erhältlich. Dr. Pineda wird nach der Veranstaltung noch für private Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

Herzlichen Glückwunsch zum Spiegel-Bestseller, Axel Petermann!

Ein großer Erfolg: Das Buch „Der Profiler: Ein Spezialist für ungeklärte Morde berichtet“ von Fallanalytiker Axel Petermann ist heute auf Platz 23 der Spiegel-Bestseller-Liste eingestiegen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit dem früheren Leiter der Bremer Mordkommission, der im November 2014 auf unserem Hermann-Ehlers-Haus aus seinen ersten beiden Büchern „Auf der Spur des Bösen“ und „Im Angesicht des Bösen“ gelesen hat.

Bestseller: Der Profiler

„Petermann schildert reale Fälle und erklärt, wie er als Profi dem Täter auf die Spur gekommen ist. Er verbindet so die Spannung eines guten Krimis mit Einblicken in seine Arbeit als Profiler. Diese Mischung macht seine Bücher ganz besonders lesenswert!“, erklärt der Bremer AH-Vorsitzende Dr. Bastian Behrens.

>>> Hanseatisches Gespräch 2014: Mit Axel Petermann auf der Spur des Bösen

Otto von Bismarck – der VDSt gratuliert zum 200. Geburtstag!

Er war der große Held des von ihm geschmiedeten Kaiserreiches: Otto von Bismarck, der heute vor 200 Jahren geboren wurde. Nach der Reichseinigung feierten die deutschen Studenten ihren „Eisernen Kanzler“ – auch und ganz besonders die, die sich zehn Jahre später in den Vereinen Deutscher Studenten (VDSt) zusammenschlossen. Man kann sagen: Ohne Bismarck und die nationale Einigung von 1871 hätte es  im Jahr 1881 wohl keinen VDSt gegeben. Zum Dank haben die VDSter ihm zu Ehren die Bismarcksäule errichtet.

Der Eiserne Kanzler und seine Bismarcksäule, die ihm zu Ehren von den Vereinen Deutscher Studenten errichtet wurde

Die Bismarcksäule der Vereine Deutscher Studenten auf der Rothenburg im Kyffhäuser wurde nach einem Entwurf von Wilhelm Kreis gebaut. Mit der Bauleitung wurde der Leipziger Architekt Curt Einert betraut. Der Bau der Bismarcksäule begann im Juni 1906. Sie wurde – vor der Fertigstellung – anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kyffhäuser-Verbandes der Vereine Deutscher Studenten am 5. August 1906 eingeweiht. Der Bau wurde im Oktober 1906 beendet. Nach der Fertigstellung der Säule wurden im Innern Fahnen und Wappen der einzelnen Vereine Deutscher Studenten aufgestellt. Die Bismarcksäule erhielt folgende Inschrift: „Dem Andenken Bismarcks geweiht am 5. August 1906 der Kyffhäuserverband der Vereine Deutscher Studenten 1881 – 1906“

>>> Marc Zirlewagen (VDSt Freiburg) hat im vergangenen Jahr die TextsammlungDer Heros des nationalen Gedankens: Die Vereine Deutscher Studenten und Otto von Bismarck“ herausgegeben. Lesenswert!

>>> Sinnbild der Einheit Deutschlands: Die Bismarcksäule auf der Rothenburg im Kyffhäuser“ – so lautet der Titel des von Zirlewagen verfassten Buchs über die Bismarcksäule des VVDSt. Unbedingt reinschauen!

>>> Zu Ehren Otto von Bismarcks wird noch heute der Bismarck-Kommers der Bremer Altakademikerverbände gefeiert. Im Jahr 2014 hatte der VVDSt – vertreten durch den VDSt zu Bremen – den Vorsitz.

Ringkneipe und Neujahrsbrunch

Ringkneipe und Neujahrsbrunch

Das neue Jahr ist gerade erst ein paar Tage alt und schon treffen sich VDSter aus ganz Norddeutschland am Samstag, den 17. Januar, in Bremen, um gemeinsam die traditionsreiche „Ringkneipe der norddeutschen Bünde“ zu schlagen. Am Sonntag folgt der immer feuchtfröhliche und gut besuchte Neujahrs-Brunch in der Bremer Innenstadt.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, der hat jetzt noch die Chance teilzunehmen: Meldet Euch einfach beim Vorstand oder auf dem Haus!

Alle, die noch nie eine norddeutsche Ringkneipe besucht haben, können sich hier einen ersten Eindruck verschaffen: >>> Ringkneipe der norddeutschen Bünde im Fernsehen

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2015!

Liebe Freunde und Bundesbrüder, laßt uns kurz auf dieses Jahr zurückblicken: Im April haben wir den großen Bismarck-Kommers der Bremer Korporationsverbände vorbereitet und durchgeführt. Der VDSt zu Göttingen chargierte als Vorort, wir präsidierten und der Gründer der Hayek-Gesellschaft, Professor Gerd Habermann, hielt dort eine fulminante Rede zum Thema „Freiheit“, die noch lange diskutiert wurde.

Im Gedenken an die verstorbene Frau Erika Anders, die viel für unsere Verbindung getan hat, richteten wir im Mai ein Essen für 100 Obdachlose im Bremer Treff aus. Wir konnten deren Not etwas lindern. Das war auch für uns eine wichtige Erfahrung.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht der VDSt zu Bremen!

Im Juni fand dann die Verbandstagung des VVDSt auf Gut Hardenberg bei Göttingen statt. Mit Bbr. Caspar Majewski wurde erstmals seit zehn Jahren wieder ein Bremer in den hohen Vorortsausschuss gewählt.

Nicht zu vergessen: Gemeinsam mit dem bekannten Kriminalisten und Bestseller-Autor Axel Petermann begaben wir uns im November auf „Die Spur des Bösen…“ Eine hochinteressante Veranstaltung, zu der wir auch viele Gäste auf unserem Haus begrüßen konnten.

Dies sind einige – bei Weitem nicht alle – Höhepunkte aus dem Jahr 2014. Sie zeigen: Unser VDSt zu Bremen lebt, wächst und gedeiht. Arbeiten wir gemeinsam daran, daß das Jahr 2015 genauso gut wird!

„Auf der Spur des Bösen…“

Patrick Zweerink und Axel Petermann

Axel Petermann ist der wohl bekannteste lebende Kriminalpolizist Deutschlands: Als Fallanalyst gehörte er zu den ersten Polizisten, die in Deutschland nach FBI-Methoden gearbeitet haben. Er versuchte Mörder und ihre Taten zu verstehen, um Täterprofile anzufertigen – „Profiler“ nennt man ihn seitdem. Über seine Arbeit und spannendsten Fälle referierte Petermann am 20. November beim gut besuchten Hanseatischen Gespräch des VDSt zu Bremen auf dem Hermann-Ehlers-Haus. Mehr lesen Sie >>> hier

Bbr. Hermann Ehlers – Baumeister der Zukunft

Heute jährt sich der Tod von Hermann Ehlers zum sechzigsten Mal. Das Leben des großen Parlamentariers und VDSters erinnert uns noch heute an unsere Pflicht als Bürger: den demokratischen Staat zu tragen und mitzugestalten. Eine Würdigung von Bundesbruder Dieter Gutekunst.

Bundesbruder Hermann Ehlers (VDSt Berlin) arbeitete unermüdlich an der sich selbst gestellten Aufgabe, dem deutschen Volk den demokratischen Staatsgedanken nahezubringen. Völlig überraschend erlag er am 29. Oktober 1954, nur fünfzigjährig, einer Blutvergiftung. Bundespräsident Theodor Heuss drückte in seiner Trauerrede im Deutschen Bundestag am 2. November 1954 aus, was viele Deutsche in West und Ost empfanden: „Hier wurde dem Vaterland eine Kraft geraubt, die berufen war und sich auch berufen wusste, ein Baumeister der deutschen Zukunft zu werden“.

Hermann Ehlers wurde am 1. Oktober 1904 geboren. Sein evangelisches Elternhaus war monarchistisch eingestellt. Ehlers studierte an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin Rechtswissenschaften. Im Wintersemester 1923 trat er in den Verein Deutscher Studenten Berlin ein. Von 1931 an arbeitete er als Justiziar der Verwaltung der Evangelischen Kirche der Altpreussischen Union und auf anderen kirchlichen Posten. 1937 wurde er wegen „Aufforderung zum Ungehorsam gegen staatliche Anordnungen“ von der Gestapo verhaftet und zwei Wochen lang in Haft gehalten. Von 1940 bis zum Kriegsende war Ehlers Soldat bei der Flugabwehr in Hamburg.

Bei der ersten Bundestagswahl 1949 zog Ehlers über die Landesliste Niedersachsen für die CDU in den Bundestag ein, bei der zweiten Wahl 1953 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Delmenhorst-Wesermarsch. Am 19. Oktober 1950 wählte der Bundestag den Abgeordneten Hermann Ehlers als Nachfolger des zurückgetretenen Erich Köhler zum Präsidenten des Deutschen Bundestags. 1953 wurde Ehlers mit 467 von 487 Stimmen im Amt bestätigt; das war das beste Ergebnis bei der Wahl eines Bundestagspräsidenten.

Der Weser Report berichtete am 10. März 1999 über die Einweihung des Verbindungshauses des VDSt zu Bremen

Der VDSt zu Bremen hat sein im Jahr 1999 eingeweihtes Verbindungshaus nach diesem bekannten und beliebten Politiker und VDSter aus Norddeutschland benannt. Wir fühlen uns seinem Erbe verpflichtet.

Student sein …

Die Orientierungswoche ist gelaufen, jetzt geht das Studium richtig los! Semesterparty, Feuerzangenbowle, Vorträge und Ausflüge – unsere Aktivitas hat für das Wintersemester 2014 / 2015 ein attraktives Programm mit zahlreichen Veranstaltungen erstellt.

Der Aktivenvorstand berichtet: Interessierte Erstsemester haben sich gemeldet, sind aufs Haus gekommen – und einige sind bereits Fuxen (Neumitglieder) geworden. Wir freuen uns darauf, sie am Samstag bei der Antrittskneipe kennenzulernen!

>>> Student sein!

Wir danken Bbr. Diethelm Keil!

In der aktuellen Ausgabe der Akademischen Blätter ist ein Nachruf auf deren langjährigen Schriftleiter, Bbr. Werner Kerl, zu finden. Verfasst von Bbr. Dr. Diethelm Keil. Der ist nun selbst verstorben, aber es ist typisch für diesen unglaublich engagierten Bundesbruder, daß auch noch posthum ein Artikel von ihm in unserer Verbandszeitschrift erscheint.

Bbr. Diethelm Keil

Wir Bremer VDSter haben Bbr. Diethelm Keil viel zu verdanken: Er war Verbandsvorsitzender, als der VDSt zu Bremen 1993 gegründet wurde. Bbr. Keil begleitete die Gründungs- und Aufbauphase unseres Bundes mit viel Sympathie und Unterstützung durch den Verband. Auch später blieb er uns sehr verbunden und freute sich bei Zusammentreffen regelmäßig darüber, wie gut sich der Bremer VDSt entwickelt hat. Bbr. Keil wird sicher mit einem umfassenden Nachruf in den Akademischen Blättern gewürdigt. Wir Bremer danken und verneigen uns vor diesem engagierten VDSter. Fiducit, Bbr. Keil!

>>> Nachruf des VVDSt auf Bbr. Diethelm Keil

>>> Traueranzeige von  Bbr. Diethelm Keil in der Süddeutschen Zeitung