Bbr. Hermann Ehlers – Baumeister der Zukunft

Heute jährt sich der Tod von Hermann Ehlers zum sechzigsten Mal. Das Leben des großen Parlamentariers und VDSters erinnert uns noch heute an unsere Pflicht als Bürger: den demokratischen Staat zu tragen und mitzugestalten. Eine Würdigung von Bundesbruder Dieter Gutekunst.

Bundesbruder Hermann Ehlers (VDSt Berlin) arbeitete unermüdlich an der sich selbst gestellten Aufgabe, dem deutschen Volk den demokratischen Staatsgedanken nahezubringen. Völlig überraschend erlag er am 29. Oktober 1954, nur fünfzigjährig, einer Blutvergiftung. Bundespräsident Theodor Heuss drückte in seiner Trauerrede im Deutschen Bundestag am 2. November 1954 aus, was viele Deutsche in West und Ost empfanden: „Hier wurde dem Vaterland eine Kraft geraubt, die berufen war und sich auch berufen wusste, ein Baumeister der deutschen Zukunft zu werden“.

Hermann Ehlers wurde am 1. Oktober 1904 geboren. Sein evangelisches Elternhaus war monarchistisch eingestellt. Ehlers studierte an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin Rechtswissenschaften. Im Wintersemester 1923 trat er in den Verein Deutscher Studenten Berlin ein. Von 1931 an arbeitete er als Justiziar der Verwaltung der Evangelischen Kirche der Altpreussischen Union und auf anderen kirchlichen Posten. 1937 wurde er wegen „Aufforderung zum Ungehorsam gegen staatliche Anordnungen“ von der Gestapo verhaftet und zwei Wochen lang in Haft gehalten. Von 1940 bis zum Kriegsende war Ehlers Soldat bei der Flugabwehr in Hamburg.

Bei der ersten Bundestagswahl 1949 zog Ehlers über die Landesliste Niedersachsen für die CDU in den Bundestag ein, bei der zweiten Wahl 1953 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Delmenhorst-Wesermarsch. Am 19. Oktober 1950 wählte der Bundestag den Abgeordneten Hermann Ehlers als Nachfolger des zurückgetretenen Erich Köhler zum Präsidenten des Deutschen Bundestags. 1953 wurde Ehlers mit 467 von 487 Stimmen im Amt bestätigt; das war das beste Ergebnis bei der Wahl eines Bundestagspräsidenten.

Der Weser Report berichtete am 10. März 1999 über die Einweihung des Verbindungshauses des VDSt zu Bremen

Der VDSt zu Bremen hat sein im Jahr 1999 eingeweihtes Verbindungshaus nach diesem bekannten und beliebten Politiker und VDSter aus Norddeutschland benannt. Wir fühlen uns seinem Erbe verpflichtet.

Erfolgreicher Fuxentag in Berlin

„Der professionelle Umgang mit Medien“ stand an diesem Wochenende auf dem Programm des gut besuchten Fuxentags beim VDSt Berlin & Charlottenburg. Unser Bremer Alter Herr Bastian Behrens (2. v. r. auf dem Bild, mit dem Organisationsteam des Fuxentags) sprach über das Management von Kommunikation.

Der Bremer Alte Herr Bastian Behrens sprach auf dem Berliner Fuxentag

Der Fuxentag, bei dem die studentischen Neumitglieder des VDSt Berlin & Charlottenburg für einen ganzen Tag den Vorsitz der Verbindung übernehmen, ein anspruchsvolles Programm gestalten und die abendliche Kneipe schlagen, hat sich jetzt im dritten Semester bewährt.