Otto von Bismarck – der VDSt gratuliert zum 200. Geburtstag!

Er war der große Held des von ihm geschmiedeten Kaiserreiches: Otto von Bismarck, der heute vor 200 Jahren geboren wurde. Nach der Reichseinigung feierten die deutschen Studenten ihren „Eisernen Kanzler“ – auch und ganz besonders die, die sich zehn Jahre später in den Vereinen Deutscher Studenten (VDSt) zusammenschlossen. Man kann sagen: Ohne Bismarck und die nationale Einigung von 1871 hätte es  im Jahr 1881 wohl keinen VDSt gegeben. Zum Dank haben die VDSter ihm zu Ehren die Bismarcksäule errichtet.

Der Eiserne Kanzler und seine Bismarcksäule, die ihm zu Ehren von den Vereinen Deutscher Studenten errichtet wurde

Die Bismarcksäule der Vereine Deutscher Studenten auf der Rothenburg im Kyffhäuser wurde nach einem Entwurf von Wilhelm Kreis gebaut. Mit der Bauleitung wurde der Leipziger Architekt Curt Einert betraut. Der Bau der Bismarcksäule begann im Juni 1906. Sie wurde – vor der Fertigstellung – anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kyffhäuser-Verbandes der Vereine Deutscher Studenten am 5. August 1906 eingeweiht. Der Bau wurde im Oktober 1906 beendet. Nach der Fertigstellung der Säule wurden im Innern Fahnen und Wappen der einzelnen Vereine Deutscher Studenten aufgestellt. Die Bismarcksäule erhielt folgende Inschrift: „Dem Andenken Bismarcks geweiht am 5. August 1906 der Kyffhäuserverband der Vereine Deutscher Studenten 1881 – 1906“

>>> Marc Zirlewagen (VDSt Freiburg) hat im vergangenen Jahr die TextsammlungDer Heros des nationalen Gedankens: Die Vereine Deutscher Studenten und Otto von Bismarck“ herausgegeben. Lesenswert!

>>> Sinnbild der Einheit Deutschlands: Die Bismarcksäule auf der Rothenburg im Kyffhäuser“ – so lautet der Titel des von Zirlewagen verfassten Buchs über die Bismarcksäule des VVDSt. Unbedingt reinschauen!

>>> Zu Ehren Otto von Bismarcks wird noch heute der Bismarck-Kommers der Bremer Altakademikerverbände gefeiert. Im Jahr 2014 hatte der VVDSt – vertreten durch den VDSt zu Bremen – den Vorsitz.

Biographisches Lexikon erschienen

Vielfalt und Wirkung der Engagements von VDStern – im Positiven wie im Negativen – anhand von Lebensläufen aufzuzeigen, ist Ziel des Lexikons.

Der erste Band des biographischen Lexikons der Vereine Deutscher Studenten von Marc Zirlewagen ist jetzt erschienen.

Als sich die ersten Vereine Deutscher Studenten 1880/81 gründeten, wandten sich diese gegen eine unter den Studenten empfundene Lethargie gegenüber dem politischen Zeitgeschehen. Die Vereine förderten in der Folge die politische Bildung ihrer Mitglieder und forderten von ihnen eine Einflussnahme auf die übrige Studentenschaft. Vielfalt und Wirkung dieses Engagements – im Positiven wie im Negativen – anhand von Lebensläufen aufzuzeigen, ist Ziel des Lexikons.

Fächerübergreifend finden sich unter anderem Politiker, Wissenschaftler, Geistliche, Mediziner, Pädagogen, Juristen und Historiker. Bei der Auswahl war es ein wesentliches Anliegen, auch jene zu berücksichtigen, die nicht im Vordergrund des allgemeinen historischen Bewusstseins stehen und oft sogar in Speziallexika vergeblich gesucht werden.

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Erfolgreiche Verbandstagung in Göttingen

Vertreter von Aktiven- und Alt-Herren-Bünden aus ganz Deutschland und Österreich trafen sich vom 12. bis 15. Juni 2014 in Göttingen zur Verbandstagung. Zukunfts-weisende Beschlüsse wurden gefasst und neue Vorstandsmitglieder gewählt. Zum neuen Vorort 2014/15 wurde der VDSt Straßburg-Hamburg-Rostock mit Christopher Wekel als VV gewählt. Im Vorortsausschuß mit dabei: Der Bremer Senior Caspar Majewski. „Großartig: Damit ist ein Bremer Aktiver genau 10 Jahre nach der VT in Bremen im Vorortsausschuß und leitet die Geschicke des Verbandes“, freut sich der Bremer AH-Vorstand Ulf Borkowski.

Die Teilnehmer der 133. Verbandstagung des VVDSt vom 12. bis 15. Juni 2014 in Göttingen

Freuen konnte sich auch der Göttinger Bund, dessen Verbandstagung bei bestem Wetter gut besucht war. Mit dabei: Der Studiendekan der Agrarwissenschaften, Dr. Christian Ahl, und die langjährige Präsidentin des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Rita Süssmuth. Die beiden Wissenschaftler diskutierten mit den VDStern angeregt über Bildungspolitik.